Die Schulter
in der konservativen und postoperativen Rehabilitation

Jens Schoenbeck Dozent:
Jens Schönbeck
Physiotherapeut und Heilpraktiker (Osteopathie, Manuelle Therapie, Trainingstherapie, PNF und Neurodynamik)

Datum: 14. - 16.06.2019
Kurs-Nr.: 26/19

Zeit:
Fr 09.00 – 18.30 Uhr
Sa 08.30 – 18.30 Uhr
So 08.30 – 15.45 Uhr

30 Fortbildungspunkte (30 UE)

Zielgruppe: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker und interessierte Ärzte.

Preis: 350,– € inkl. Skript und Kaffeepausenverpflegung

Hintergrund:

Dieser Kurs soll Sicherheit im Umgang mit Schulterpatienten vermitteln. Sie erlernen, wie man mit dem Hintergrundwissen um die vorhandene Gewebsschädigung und/oder um das operative Vorgehen durch den richtigen zeitlichen Einsatz bestimmter Behandlungstechniken zu einem guten therapeutischen Ergebnis gelangt.

Denn die Schulterregion mit ihren Gelenken und Strukturen ist eine sehr komplexe Funktionseinheit. Ein gutes Zusammenspiel von verschiedenen Gelenken sowie der humeruskopfzentrierenden und schulterführenden Muskulatur ist entscheidend.

Bedingt durch die Vielzahl der aufeinander abgestimmten Bewegungsabläufe kann es zu sehr vielschichtigen Krankheitsbildern und Funktionsstörungen der Schulter kommen.

Häufig beginnen die Probleme mit einer solitären Läsion, zum Beispiel einer Rotatoren-Manschetten-Muskelverletzung - hervorgerufen durch einen Sturz oder ein plötzliches Ziehen am Arm. In der Folge kann es zu einer Dezentrierung des Humeruskopfes kommen. Diese wiederum kann durch die unphysiologische Belastung der Gelenkflächen langfristig zu einer Arthrose führen. Gleichzeitig könnte aber auch ein Impingementsyndrom oder durch die fehlende muskuläre Stabilisierung eine habituelle Luxationstendenz des Schultergelenks entstehen.
Aus einer einfachen Verletzung kann sich also mit der Zeit ein multifaktorielles Geschehen ergeben. Im schlimmsten Fall würde eine einfache, solitäre Muskelverletzung am Ende sogar eine prothetische Versorgung der Schulter nötig machen.

Therapeuten sollten sich angesichts dieser Komplexität also bewusst sein, dass es Verletzungen an der Schulter gibt, die mit Therapiemaßnahmen positiv beeinflussbar sind, aber nicht in jedem Fall aus der Welt geschafft werden können. Wichtig für die Therapeuten ist daher neben dem handwerklichen Know-How vor allem auch eine realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten unserer Therapie beim speziellen Krankheitsbild. Gleichzeitig kommt es bei vielen Krankheitsbildern der Schulter auf den rechtzeitigen Einsatz bestimmter Maßnahmen an.

Sie erlernen eine effiziente Befunderhebung und eine auf die Pathologie abgestimmte Therapie. Desweiteren werden Sie darin geschult, Patientenangaben besser zu deuten und die notwendigen Therapiegriffe korrekt durchzuführen. Sie erhalten Informationen zu den OP-Techniken, die Ihnen die tägliche Arbeit erleichtern und viele Unsicherheiten im Umgang mit operierten Patienten nehmen werden.

Inhalt:

Die Kursteilnehmer/innen erhalten am Ende der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung, auf der auch die Fortbildungspunkte vermerkt sind.

Veranstaltungsort:
Akademie für Fort- und Weiterbildung für Gesundheitsfachberufe
an den Prof. König und Leiser Schulen, Europaallee 1, 67657 Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz